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Die zwei wichtigsten Highlights im Tagesablauf

Bei allem Ande­ren, was an eurem Hoch­zeits­tag pas­sie­ren mag – es gibt zwei Uhr­zei­ten, die ihr bei der Pla­nung eurer Hoch­zeit beson­ders wich­tig sind. Der Beginn der Trau­ung und der Beginn des Abend­essens. Erfah­rungs­ge­mäß ist es für alle Betei­lig­ten ange­neh­mer, wenn die Trau­ung erst am Nach­mit­tag statt­fin­det. Ihr star­tet stress­frei­er in den Tag und auch eure Gäs­te haben an die­sem Tag aus­rei­chend Zeit, zum Bei­spiel für den Check-In im Hotel. Wer möch­te an so einem Tag schon mit­ten in der Nacht auf­ste­hen? 

Für eine Trau­ung im Hoch­som­mer ist der per­fek­te Zeit­punkt um 14 oder 15 Uhr. Die Mit­tags­son­ne knallt nicht mehr so stark vom Him­mel. Zudem ver­hin­dert ihr so Leer­lauf und Lücken im Tages­pro­gramm. Mit dem Din­ner star­tet ihr idea­ler­wei­se zwi­schen 18:30 Uhr und 19:00 Uhr. Je nach Jah­res­zeit soll­tet ihr den Son­nen­un­ter­gang im Blick haben um ein schö­nes Licht für die Paar­fo­tos zu haben. Plant für die Fahr­ten zu den Loca­ti­ons genü­gend Zeit ein. 

»Getting Ready«

Die Vor­be­rei­tun­gen sind ein wich­ti­ger Teil der Hoch­zeit. Die gan­ze Span­nung, die Vor­freu­de und die Ver­wand­lung in eine Braut sind groß­ar­ti­ge und auf­re­gen­de Momen­te. Wenn auch der Bräu­ti­gam meist nicht so lan­ge braucht, wie die Braut, kommt die­ser beim Get­ting Rea­dy mei­ner Mei­nung nach oft zu kurz. Män­ners, nehmt euch die Zeit für Fotos. Es lohnt sich!

Zeit­be­darf: 90 Minu­ten für die Braut und 30 Minu­ten für den Bräu­ti­gam 

»First Look«

Braut und Bräu­ti­gam sehen sich hier zum ers­ten Mal in ihren Out­fits. Man­che mei­ner Paa­re über­nach­ten in der Nacht vor dem gro­ßem Tag sogar getrennt von­ein­an­der. Der »First Look« fin­det idea­ler­wei­se ganz ohne Gäs­te und ohne Ablen­kung irgend­wo etwas abseits des Gesche­hens statt. So könnt ihr bei­den die­sen kos­ten­ba­ren Moment für euch am bes­ten erle­ben.

Zeit­be­darf: 15 Minu­ten

Die Trauung

Jetzt wird’s ernst. Das ers­te High­light im Tages­pro­gramm. Der Auf­tritt der Braut, die Zere­mo­nie, das Ja-Wort, der Ring­tausch und dazwi­schen die ganz vie­len klei­nen Momen­te. Die Zeit wird so schnell ver­ge­hen, also ver­sucht sie mit allen Sin­nen zu genie­ßen. Wor­auf ihr alles bei einer frei­en Trau­ung ach­ten soll­tet, erfahrt ihr hier.

Zeit­be­darf: 45 bis 60 Minu­ten

Gratulation und Sektempfang

Zeit für Fami­lie und Freun­de euch gebüh­rend zum Ja-Wort zu gra­tu­lie­ren. Sucht euch dafür ein schö­nes, schat­ti­ges Plätz­chen. Je nach Grö­ße der Hoch­zeits­ge­sell­schaft wird das ein wenig dau­ern und für die Fotos ist es eben­falls ein Plus­punkt. Die Gra­tu­la­tio­nen sind eine gute Mög­lich­keit tol­le Fotos von euren Gäs­ten zu machen.

Ihr müsst kei­ne Hoch­zeits­tor­te anschnei­den, aber wenn ihr das möch­tet, wäre direkt im Anschluss an den Sekt­emp­fang ein guter Zeit­punkt. Alter­na­tiv geht die Tor­te aber auch pri­ma als Des­sert nach dem Abend­essen. Auf kei­nen Fall erst nach dem Hoch­zeits­tanz oder wenn die Par­ty bereits im Gan­ge ist. Es sei denn, ihr möch­tet, dass sich nie­mand mehr bewegt.

Zeit­be­darf: 60 bis 90 Minu­ten 

Die Gruppenfotos

An den Grup­pen­fo­tos mit der engs­ten Fami­lie, den Trau­zeu­gen und den Freun­den führt kein Weg vor­bei. Neben den Paar­fo­tos sind das die wich­tigs­ten Fotos, die mit der Zeit immer mehr an Wert gewin­nen wer­den. Also Pflicht­pro­gramm!

Zeit­be­darf: 30 Minu­ten 

Die Paarfotos

Das Plat­ten­co­ver eurer Hoch­zeit. Im Som­mer passt das immer ganz gut im Anschluss an das Abend­essen. Die Son­ne steht nicht mehr so hoch und der auf­re­gends­te Abschnitt des Tages liegt hin­ter euch. Eine gro­ße Sor­ge ist oft, zu lan­ge von den Gäs­ten weg zu sein. Wäh­rend des Essens sind eure Gäs­te beschäf­tigt und irgend­wie wis­sen alle, dass noch Fotos gemacht wer­den. Nie­mand ist böse, wenn das Hoch­zeits­paar für kur­ze Zeit ver­schwin­det. Für vie­le mei­ner Braut­paa­re ist die­se Zeit auch das ers­te Mal an die­sem Tag, in der sie Zeit für sich haben. Zeit zum Durch­at­men, Revue pas­sie­ren zu las­sen, was bis­her eigent­lich pas­siert ist und um noch­mal Kraft für die anschlie­ßen­de Fei­er zu sam­meln.

Zeit­be­darf: 45 bis 60 Minu­ten 

Der Abend

Das zwei­te High­light des Tages. Was folgt, sind gutes Essen, bewe­gen­de Reden, Gesprä­che mit den liebs­ten Men­schen, euer ers­ter Tanz als Ehe­frau und Ehe­mann – die klei­nen und gro­ßen Momen­te, die zu Erin­ne­run­gen wer­den. Dabei liegt es in eurer Hand, wie lan­ge ich dabei blei­ben soll. Die Erfah­rung hat gezeigt, dass der Eröff­nungs­tanz und die anschlie­ßen­de Tanz­run­de ein per­fek­ter Abschluss für eine Hoch­zeits­re­por­ta­ge ist. Danach ent­las­se ich euch ger­ne in die Nacht und zie­he mich zurück.

Zeit­be­darf: so viel wie nötig 🙂 

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